“Das muss man erstmal begreifen…”
2011-11-15Ein sehr schönes Interview vom August 2011 mit Arno Fischer von Juliane Liebert und T.O. Immisch…
One has to hurry, if one wants still to see something. Everything disappears. Paul Cezanne
Ein sehr schönes Interview vom August 2011 mit Arno Fischer von Juliane Liebert und T.O. Immisch…
Satoru Toma ist Japaner. Seine Ausbildung genoss er in Frankreich, jetzt lebt er in Brüssel. Was diese “Multikulturität” und Nähe zu verschiedensten Strömungen – flämische Landschaftsmalerei, Düsseldorf, Mission Datar (um nur einige wenige zu nennen) – zum Ergebis hat, ist photographisch und bildsprachlich ein wohlerfrischender Hochgenuss: Ask the Cat!
Screenshot aus Logorama
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir copyrighttechnisch schon wieder die Finger verbrenne: Nach dem Hannoveraner Erlebnis – immer schön mit der Matrix im Hinterkopf – fand ich irgendwie, dass dieses kleine Filmchen ein must see für die Fans von La Brea sein sollte…

Heimat – Quê Huong. Nora Bibels Projekt über Vietnamesen, die nach langen Aufenthalten in Deutschland wieder nach Vietnam zurückgekehrt sind, erscheint nun als Buch im Kerber Verlag.
Die sorgfältig inszenierten und dabei sehr zurückhaltend wirkenden Fotografien machen neugierig.
Buchpremiere (mit einer Lesung der vietnamesischen Autorin Lê Minh Hà) ist heute, am 10.11.2011 um 19 Uhr in der ifa-Galerie, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin-Mitte.
Photo: Beate Gütschow Was entsteht wenn Perfektion ins kleinste Detail reicht 2011
In ihrer Ausstellung Produktpolitik stellt uns die Künstlerin Beate Gütschow eine zeitgemäße Form des Stilllebens vor und analysiert dabei unseren Umgang mit den Dingen. Ein zentrales Objekt unserer Konsumkultur ist gewiss das Automobil. Doch in Beate Gütschows Leuchtkästen sehen wir nicht glänzende Karosserien als Fetische, vielmehr tauchen dessen Bestandteile vereinzelt auf, ausgeschlachtet und nackt. Welchen Status haben die Dinge, welche Existenz, wenn sie aufhören, Produkte zu sein? Continue Reading »
ParisPhoto: 88 Seiten Pressetext (by Wordle) …
… 41 Pressephotos (via Photography.Now) … mehr als 135 teilnehmende Galerien, drei Tage…
Die Deutsche Fotografische Akademie und das Haus der Photographie laden ein zu einer Tagung in den Deichtorhallen Hamburg am 3. und 4. Dezember 2011.
Die Vorträge in diesem Jahr beziehen sich auf die Ausstellung “Eyes on Paris” in den Deichtorhallen und thematisieren die Faszination für das Medium Fotobuch.
Photographen präsentieren ihre Arbeiten: Olaf Otto Becker, Ute Behrend, Wolfgang Bellwinkel, Roman Bezjak, Amin el Dib, Dirk Gebhardt, Göran Gnaudschun, Katharina Mayer, Katharina Mouratidi, Tomas Riehle, Frank Rothe, Jürgen Scriba, Annegret Soltau
Im Rahmen der Tagung findet auch ein Portfoliowalk in den Räumen der Deichtorhallen statt.
Ich vermisse ja immer noch die eine herausragende Arbeit, die unseren wirren, an Medienoverload und Panikgeschrei so reichen Zeiten gerecht wird. Die montagmorgentliche Bloglektüre förderte aber auch wieder “nur” – bei allen darin steckenden Qualitäten – altbewährtes, neuaufgewärmtes und/oder irgendwie nicht wirklich relevantes zu Tage. Auffallend die vielen Fluchten aus der globalen Realität ins Partikulare, ins Persönliche (Schicksal), ins Anekdotische, Liebliche und und und…
Wo ist das Equivalent zu Schmidt’s Waffenruhe – so, wie es die Zeit, das Gefühl von (West)Berlin zu Zeiten der Mauer beschreibt –, oder etwas wie Paul Graham’s New Europe für das Europa der 1980er? Eine Arbeit die als Sinnbild für unser Jetzt stehen kann?
Mit dem obigen Gedanken haben diese drei Positionen nur wenig zu tun. Dennoch fielen sie mir auf, als intelligente Erkundungen von Bildlösungen. Sehr real und doch weit darüber hinaus gehend:
Zoo von Denis Tarasov, Utopia von Martin Cregg und Orr von Timo Klos.
Takashi Homma, Contemporary Japanese Photography – Eine Vortragsreise in Deutschland
16. – 22. November 2011
Takashi Homma basiert seinen Vortrag auf persönlichen Erfahrungen und seiner Sicht als professioneller Fotograf. Dabei wird er auch über seine in Japan erfolgreiche Ausstellungsreihe “New Documentary” aus diesem Jahr berichten. Es gibt einen historischen Abriss über die verschiedenen Wege, die in Japan gegangen wurden, um auf einzigartige und ambigue Weise Eindrücke einzufangen. So wird etwa der Abschied vom Piktorialismus ab 1932 bei Nobuo Ina bis in die jüngste Zeit thematisiert, die Situation der Fotografen in den 1990er, die sowohl in der Welt der Medien als auch der Kunst zuhause sind, wie etwa bei Rinko Kawauchi, Masafumi Sanai und Homma selbst, sowie der seit 2000 zu erkennende neue Trend, dem viele junge Talente nachgehen. Zu ihnen zählen so viele wie Tomoko Yoneda, Yumiko Utsu, Kozue Takagi oder Taisuke Koyama als auch Homma selbst… (Pressetext) Continue Reading »
A Picture from Home: Kai-Olaf Hesse from the digital files (continued) 01/2011