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	<title>StrayCats &#187; Misc</title>
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	<description>One has to hurry, if one wants still to see something. Everything disappears.   Paul Cezanne</description>
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		<title>sich besinnen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zoltán Jókay, Bitterfeld, 1992
Der 1960 in München als Kind ungarischer Flüchtlinge geborene Jókay fotografiert zwischen 1988 und 1993 vorrangig im Raum um Leipzig die Reihe &#8220;sich erinnern&#8221;. Eine Arbeit die sich mit der Kindheit nicht als Spiel- und Spaßraum beschäftigt, sondern als Ort der Verlorenheit, des Alleingelassenseins und der ungewissen Zukunft. Die Erwachsenen haben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay05-1992-Bitterfeld.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5313" title="Z.Jokay05-1992-Bitterfeld" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay05-1992-Bitterfeld.jpg" alt="Z.Jokay05-1992-Bitterfeld" width="380" height="579" /></a>Zoltán Jókay, <em>Bitterfeld</em>, 1992</p>
<p>Der 1960 in München als Kind ungarischer Flüchtlinge geborene Jókay fotografiert zwischen 1988 und 1993 vorrangig im Raum um Leipzig die Reihe &#8220;sich erinnern&#8221;. Eine Arbeit die sich mit der Kindheit nicht als Spiel- und Spaßraum beschäftigt, sondern als Ort der Verlorenheit, des Alleingelassenseins und der ungewissen Zukunft. Die Erwachsenen haben in der Zeit des Umbruches schließlich eigene Sorgen.<span id="more-5312"></span></p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay13-1997-Eichenau.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5315" title="Z.Jokay13-1997-Eichenau" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay13-1997-Eichenau.jpg" alt="Z.Jokay13-1997-Eichenau" width="380" height="580" /></a>Zoltán Jókay, <em>Eichenau</em>, 1997</p>
<p>Weitere Reihen sind &#8220;sich begegnen&#8221; und &#8220;erwachsen werden&#8221;, Arbeiten in denen es auch um das Heranwachsen geht, bei denen er aber die psychologische Perspektive leicht verändert. Alle Bilder von ihm zeichnet ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, ja fast Zärtlichkeit für die jeweilige Person aus. Die Fotografierten werden von Jokáy &#8220;bei sich&#8221; gelassen, sie sind sie selbst – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Jokáy braucht keine Typisierung, deswegen greift es auch nicht, wenn er in eine Reihe mit den postsanderschen Ganzkörperportraitisten der 90er wie Bernhard Fuchs, Jitka Hanzlova, Albrecht Tübke gestellt wird. Es gibt auch immer wieder Bilder, die ziemlich rauh und nicht gar so sorgsam komponiert wirken wie die der Kollegen, die sich eher in der Düsseldorfer Tradition sehen.</p>
<p>Diese Bilder lassen, obwohl alles deutlich vorhanden ist und genau beschrieben wird, vieles offen – der Betrachter ist gefordert, selbst am Bild teilzunehmen. Kühle Distanz ist, obwohl alles auf den ersten Blick sehr undramatisch wirkt, sein Mittel nicht. Man merkt den Bildern eine starke Neugier auf das konkrete Gegenüber an, auf die Situation, auf die man sich einlassen muss und die nicht vorher bestimmbar ist. Über allem schwebt eine leichte Vororttristesse, ein Grundgefühl, das sich durchzuziehen scheint.</p>
<p>Zoltán Jókay ist für mich einer der herausragenden Vertreter deutscher Portraitfotografie, ich schätze seine Arbeit sehr.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay26-2003-München.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5319" title="Z.Jokay26-2003-München" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Z.Jokay26-2003-München.jpg" alt="Z.Jokay26-2003-München" width="380" height="490" /></a>Zoltán Jókay, <em>München</em>, 2003</p>
<p>Seine Arbeiten gibt es im Netz zu sehen: <a href="http://zoltanjokay.de/portfolio/" target="_blank">zoltanjokay.de</a>, besser ist es aber auf jeden Fall, sich sein Buch &#8220;Portraits&#8221; gebraucht bei <a href="http://www.amazon.de/Zoltan-Jókay-Portraits-Inka-Schube/dp/3775714677/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1279994717&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazo</a>n zu bestellen. Die Bilder vertragen das ruhige Umblättern eher, als das hektische Weiterklicken. Außerdem gibt es noch einen sehr schönen Text von Inka Schube.</p>
<p>Der <a href="http://zoltanjokay.de/zoltanblog/" target="_blank">Blog</a>, den Zoltán Jókay betreibt, ist sehr persönlich und immer wieder sehenswert, wahrscheinlich macht der aber so viel Arbeit, dass er nicht mehr zum Fotografieren kommt. 2003 entstand die bisher letzte Arbeit &#8220;fremd&#8221;. Vielleicht hatte der Auitor auch das Gefühl, dass damit alles gesagt sei – ich weiß es nicht, wäre aber auf Neues vom ihm sehr gespannt.</p>
<p>GG</p>
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		<title>The Devil&#8217;s Den</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 14:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Dana Müller, The Great Dismal Swamp, Virginia/North Carolina Border, 2009
Dana Müller kommt aus Thüringen und lebt in Boston, Ihre Arbeiten über deutsche Kreigsgefangenenlager in den USA, &#8220;The Devil&#8217;s Den&#8221;, sind äußerst sehenswert, begeben sie sich doch nicht auf die bei Fotografen überaus beliebte Spurensuche nach Gewesenem, sondern es entstehen eigene Bildwerke, die in ihren besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/danamüller.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5300" title="danamüller" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/danamüller.jpg" alt="danamüller" width="480" height="383" /></a>Dana Müller, <em>The Great Dismal Swamp, Virginia/North Carolina Border</em>, 2009</p>
<p>Dana Müller kommt aus Thüringen und lebt in Boston, Ihre Arbeiten über deutsche Kreigsgefangenenlager in den USA, &#8220;The Devil&#8217;s Den&#8221;, sind äußerst sehenswert, begeben sie sich doch nicht auf die bei Fotografen überaus beliebte Spurensuche nach Gewesenem, sondern es entstehen eigene Bildwerke, die in ihren besten Ausprägungen das Thema weit hinter sich lassen.<br />
Das Foto wird zum Bild, wenn man nichts braucht: keine Hintergundinformationen, keinen Subtext und keine seitenweise dauernden Welterklärungen. Besonders in den älteren schwarz/weiß-Arbeiten ist viel von diesem direkten Bildwillen enthalten.</p>
<p>Das Bild wirkt als Bild, autonom und hat sich selbst zum Thema. Hier finde ich das wieder – wenn dann das Wissen dazu kommt, umso besser, eine Ebene mehr, die die Arbeit reichhaltiger macht.</p>
<p><a href="http://www.danamueller.net" target="_blank">www.danamueller.net</a></p>
<p>GG</p>
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		<title>Viel Trinken</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
				<category><![CDATA[BerlinPhotoWorkshops]]></category>
		<category><![CDATA[Misc]]></category>
		<category><![CDATA[Was soll das denn?]]></category>

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		<description><![CDATA[Göran Gnaudschun, Krankenwagen, 2010
Liebe StrayCatsFreunde, achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in diesem erneuten Jahrhundertsommer&#8230;
GG
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Krankenwagen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5286" title="Krankenwagen" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Krankenwagen.jpg" alt="Krankenwagen" width="480" height="492" /></a>Göran Gnaudschun, <em>Krankenwagen</em>, 2010</p>
<p>Liebe StrayCatsFreunde, achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr in diesem erneuten Jahrhundertsommer&#8230;</p>
<p>GG</p>
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		<title>Annelies Strba</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 06:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
				<category><![CDATA[BerlinPhotoWorkshops]]></category>
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		<description><![CDATA[
Annelies Strba, Sonja mit Samuel-Maria, 1995
Mitte der neunziger Jahre erschien &#8220;Shades Of Time&#8221;. Ich habe es zufällig auf der Leipziger Buchmesse gesehen und war überaus beeindruckt. Annelies Strba fotografierte Ihre Familie, 20 Jahre lang, als Mutter dreier Kinder. Kein Abriss der Familiengeschichte, sondern subjektive, emotionale Erinnerungen.
&#8220;All die Bilder von den Kindern, die ich gemacht habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Sonja-mit-Samuel-Maria-1995.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5235" title="Sonja mit Samuel-Maria, 1995" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Sonja-mit-Samuel-Maria-1995.jpg" alt="Sonja mit Samuel-Maria, 1995" width="465" height="462" /></a></p>
<p>Annelies Strba, <em>Sonja mit Samuel-Maria</em>, 1995</p>
<p>Mitte der neunziger Jahre erschien &#8220;Shades Of Time&#8221;. Ich habe es zufällig auf der Leipziger Buchmesse gesehen und war überaus beeindruckt. <a href="http://www.strba.ch/" target="_blank">Annelies Strba</a> fotografierte Ihre Familie, 20 Jahre lang, als Mutter dreier Kinder. Kein Abriss der Familiengeschichte, sondern subjektive, emotionale Erinnerungen.<br />
&#8220;All die Bilder von den Kindern, die ich gemacht habe, sie schauen immer mich an. Für mich hat das etwas ganz Altes, denn wenn man durch diesen Bick hindurchschaut, dann sieht man erst alles. So gehe ich zurück zu den Wurzeln, zu mir, zu meiner Mutter, zu meiner Großmutter&#8230;&#8221;<span id="more-5232"></span></p>
<p>Diesen unprätenziösen Bildern der Innenwelt sind rätselhafte, wie aus der Zeit gefallene Bilder der Außenwelt gegenübergestellt. Diese Bilder entstanden an Orten, die ihr persönlich etwas bedeuten, oder denen eine historische Dimension innewohnt. So gibt es Bilder aus Auschwitz und Birkenau, Hiroshim und Kobe. Es entsteht durch diese Verknüpfung ein hochassioziatives Geflecht, das mich als Betrachter extrem berührt und herausgefordert.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Strba04klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5236" title="Strba04klein" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Strba04klein.jpg" alt="Strba04klein" width="470" height="320" /></a></p>
<p>Annelies Strba, <em>Zeitz</em>, 1993</p>
<p>&#8220;Eigentlich interessiert mich das Äussere als Äusseres nicht&#8230; Ich suche immer den Moment, wo das außere Bild mit dem inneren übereinstimmt, beides im Einklang ist.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/img00127.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5237" title="img00127" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/img00127.jpg" alt="img00127" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Obwohl die Fotografie natürlich nur Äußeres abbilden kann, ist es möglich durch das, was zwischen einzelnen Bildern schwingt, hinter die Bilder zu dringen. Eine Ebene der Reflexion, der Selbstbefragung und des inneren Erlebens kann sich auftun, wenn man dem offen und empfindsam entgegentritt.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Linda-und-Sonja-1996.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5238" title="Linda und Sonja 1996" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/07/Linda-und-Sonja-1996.jpg" alt="Linda und Sonja 1996" width="470" height="319" /></a></p>
<p>Annelies Strba, <em>Linda und Sonja</em>, 1996</p>
<p>Ich hatte damals als Student die 50 DM, die das Buch gekostet hätte, nicht. Heute gibt es das Buch nicht mehr und wenn, dann wird es antiquarisch für utopische Summen gehandelt. Mich lassen diese Bilder aber immer noch nicht los. Seit dem das Buch erschien, dreht Annelies Strba <a href="http://www.eigen-art.com/" target="_blank">merkwürdige Videos</a>, druckt <a href="http://www.eigen-art.com/">bunte Bilder</a> auf Leinwände und hat angeblich keine Fotokamera mehr angefasst.</p>
<p>Einen kleinen Überblick gibt es als <a href="http://www.strba.ch/diashow/" target="_blank">Slideshow</a> auf der Seite von <a href="http://www.strba.ch/" target="_blank">Annelies Strba</a>, man kann da ein wenig den &#8220;Shades Of Time&#8221; nachspüren, obwohl das Internet nun gerade kein Medium der Kontemplation oder gar Selbsterkenntnis ist.<br />
Außerdem gibt es für alle, die das Schweizer Fernsehen (Schweiz 1) empfangen können, am Sonntag, 11.07. um 17:10 Uhr eine Film über ihre Arbeit.</p>
<p>GG</p>
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			<media:title type="html">Sonja mit Samuel-Maria, 1995</media:title>
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		<item>
		<title>Im Schatten des Adlers</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
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		<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[ Thomas Leuner, aus: Im Schatten des Adlers, 1981-1985
Zeit ist es, diesen Blog nicht nur für Neuigkeiten zu verwenden, sondern auf Unbekanntes, Vergessenes, Älteres, aber nicht minder Interessantes hinzuweisen.
Vieles wird im Nachgang, wenn sich alle Aufgeregtheiten gelegt haben und der Zeitbezug weg ist, erst klar und bekommt dadurch einen ganz anderen Stellenwert. In loser Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/281.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5095" title="28" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/281.jpg" alt="28" width="500" height="330" /></a> Thomas Leuner, aus: <em>Im Schatten des Adlers, </em>1981-1985</p>
<p>Zeit ist es, diesen Blog nicht nur für Neuigkeiten zu verwenden, sondern auf Unbekanntes, Vergessenes, Älteres, aber nicht minder Interessantes hinzuweisen.<br />
Vieles wird im Nachgang, wenn sich alle Aufgeregtheiten gelegt haben und der Zeitbezug weg ist, erst klar und bekommt dadurch einen ganz anderen Stellenwert. In loser Folge werden von mir daher fotografische Positionen vorgestellt, die ich, unabhängig von aller Aktualität, persönlich für bedeutend halte und von denen ich denke, dass es einen größeren Kreis interessieren könnte.<span id="more-5093"></span></p>
<p>Thomas Leuner habe ich 2000 kennengelernt. Ich hatte gerade meine Arbeit <a href="http://www.lux-fotografen.de/index.284.html" target="_blank">&#8220;Vorher müsst ihr uns erschießen.&#8221;</a> beendet. Es geht dabei um die Hausbesetzerszene in den 90er Jahren am Beispiel Potsdams, um das Lebensgefühl einer Jugend im Osten, der so anders war heute, in dem sich unerwartet viele Freiräume boten, die von denen, die sich anders fühlten, auch intensiv genutzt wurden. Thomas Leuner hatte dieselbe Szenerie in den 80ern in Westberlin fotografiert.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/Gnaudschun-Aus-Vorher...01.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5098" title="Gnaudschun Aus &quot;Vorher...&quot;01" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/Gnaudschun-Aus-Vorher...01.jpg" alt="Gnaudschun Aus &quot;Vorher...&quot;01" width="470" height="314" /></a>Göran Gnaudschun, aus: <em>Vorher müsst ihr uns erschießen</em>., 1996-2000</p>
<p>Wir waren sozusagen zeitversetzt in ähnliche Geschichten involviert. Interessant auch, dass das auch von uns beiden aus einem ähnlichen Blickwinkel heraus fotografiert wurde. Ich selbst war Teil dieser Szene, habe früher so gewohnt,  Thomas Leuner ist für diese Arbeit in eine Fabriketage gezogen, und hat sich durch Dasein in dieses Milieu fallen lassen. Brüder im Geiste sozusagen.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/02.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5099" title="02" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/02.jpg" alt="02" width="400" height="283" /></a>Thomas Leuner, aus: <em>Im Schatten des Adlers</em></p>
<p><a href="http://www.thomasleuner.de/im_schatten_des_adlers/" target="_blank">&#8220;Im Schatten des Adlers&#8221;</a> hat 3 Teile: Die Fabriketage, die Musikszene und die Mehrheit. Zwischendurch immer auch Texte, die des Autors subjektive Sicht noch deutlicher werden lassen oder Songtexte und Zeitungsartikel, die den Zeitbezug verdeutlichen. Schönes Nachwort von Janos Frecot. Thomas Leuer zeigt das alte Westberlin, die Zeit vor dem Mauerfall, als es sich in den Nischen, die kein anderer haben wollte, gut leben ließ. Viel Selbsterfahrung, viel Selbstverletzung, Haß auf das System und Untergangsstimmung. Eine Position, die man der &#8220;Waffenruhe&#8221; von Michael Schmidt interessanterweise entgegenstellen könnte. Mich fasziniert die Dichtheit, das unmittelbare Erleben, das Beteiligtsein des Autors, das über das im Untertitel erscheinende unglückliche Wort &#8220;Fotoreportage&#8221; weit hinausgeht.</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/6S2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5100" title="6S2" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/6S2.jpg" alt="6S2" width="502" height="227" /></a> <em>Seite aus dem Buchlayout</em></p>
<p><em></em>&#8220;Im Schatten des Adlers&#8221; gibt es bei <a href="http://www.schaden.com/book/LeueThoIm03261.html" target="_blank">Schaden</a> und in <a href="http://www.buecherbogen.com/" target="_blank">Berlin im Bücherbogen am Savignyplatz</a> oder <a href="http://www.thomasleuner.de/" target="_blank">direkt beim Autor</a>. Die Buchvorschau im Netz ist vollständig, die Bilder natürlich sehr klein und, weil im Netz 6 Jahre eine lange Zeit sind, fällt dem Surfer das Oldschool-Hardcore-HTML-Design, was damals auf schnelle Ladbarkeit analoger Anschlüsse optimiert war, sofort ins Gesicht. So ist es halt, es geht ja um die Bilder und Fotografie ist im Buch ohnehin schöner&#8230;</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/S79.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5101" title="S79" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/S79.jpg" alt="S79" width="502" height="325" /></a> <em>Seite aus dem Buchlayout</em></p>
<p><em></em>&#8220;Im Schatten des Adlers&#8221; ist erster Teil einer Berlin-Trilogie, die in den 90ern mit <em><a href="http://www.thomasleuner.de/index.php?what=book&amp;id=85" target="_blank">&#8220;Mitte&#8221;-suche nach&#8221;Mitte&#8221;</a></em> seine Fortsetzung findet und deren dritter Teil gerade in dieser Zeit entsteht. (GG)</p>
<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/coverdir-2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5102" title="coverdir 2" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/coverdir-2.jpg" alt="coverdir 2" width="297" height="400" /></a>Thomas Leuner<br />
Im Schatten des Adlers<br />
Fotoreportage 1981-1985</p>
<p>66 teils doppelseitige schwarz/weiß Fotografien<br />
96 Seiten, fadengeheftet, Hardcover, 31,5 x 24,5 cm<br />
ISBN 3-934577-09-1<br />
29,80 € (D) 30,70€ (A) 51,00 SFr (CH)</p>
<p>Verlag Bernhard Blanke Berlin</p>
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			<media:title type="html">28</media:title>
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			<media:title type="html">Gnaudschun Aus &#8220;Vorher&#8230;&#8221;01</media:title>
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		<title>Alia Malley</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
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		<category><![CDATA[General]]></category>
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		<description><![CDATA[Alia Malley, Los Angeles (Exposition 04_3a) aus &#8220;Southland&#8221;, 2008&#8230;
Alia Malley hat gerade den &#8220;Merck-Preis&#8221; der &#8220;Darmstädter Tage der Fotografie&#8221; gewonnen. Die überaus fade Begründung der Jury mal hier kurz anzitiert: &#8220;Scheinbare Unorte, die überall sein könnten, regen zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur an.&#8221; – Dann aber schön schnell wieder vergessen!
Alia Malley [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/expo_04_03a_68_150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5014" title="expo_04_03a_68_150" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/06/expo_04_03a_68_150.jpg" alt="expo_04_03a_68_150" width="470" height="370" /></a>Alia Malley, <em>Los Angeles (Exposition 04_3a) </em>aus &#8220;Southland&#8221;, 2008&#8230;</p>
<p>Alia Malley hat gerade den &#8220;Merck-Preis&#8221; der &#8220;Darmstädter Tage der Fotografie&#8221; gewonnen. Die überaus fade <a href="http://www.dtdf.de/_site/seiten/merck/" target="_blank">Begründung der Jury</a> mal hier kurz anzitiert: &#8220;Scheinbare Unorte, die überall sein könnten, regen zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur an.&#8221; – Dann aber schön schnell wieder vergessen!</p>
<p>Alia Malley verbindet mit Ihren Sujets (meistens Bäume) und Ihrer Lichtstimmung (meistens Dämmerung) heutige Fotografie mit dem altmeisterlicher Landschaftsmalerei. Mich fasziniert in ihren besten Bildern der Umgang mit den Nuancen des Lichtes, die Rätselhaftigkeit und Ruhe der Landschaften.</p>
<p>Ich bin beeindruckt und würde sehr gern Originale sehen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.aliamalley.com" target="_blank">Allia Malley im Netz.</a></p>
<p>(GG)</p>
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			<media:title type="html">expo_04_03a_68_150</media:title>
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		<title>More than Honey</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 05:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: More than Honey – The Making of a Bee Documentary
More than Honey ist ein Blog über die Entstehung eines Bienen-(Kino-)Dokumentarfilms. Nicht ganz aus der Welt der Photographie. Aber dennoch ein schönes Lehrstück über die Recherche und Bildersuche einer umfassenden dokumentarischen Arbeit – und somit auch wieder anwendbar für photographische Projekte&#8230; (KH)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4868" title="Andrin Kopie" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/04/Andrin-Kopie.jpg" alt="Andrin Kopie" width="480" height="637" />Photo: <em>More than Honey – The Making of a Bee Documentary</em></p>
<p><a href="http://morethanhoney-blog.de/" target="_blank"><em>More than Honey</em></a> ist ein Blog über die Entstehung eines Bienen-(Kino-)Dokumentarfilms. Nicht ganz aus der Welt der Photographie. Aber dennoch ein schönes Lehrstück über die Recherche und Bildersuche einer umfassenden dokumentarischen Arbeit – und somit auch wieder anwendbar für photographische Projekte&#8230; <em>(KH)</em></p>
]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Andrin Kopie</media:title>
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		<title>Roger Ballen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>goeran</dc:creator>
				<category><![CDATA[BerlinPhotoWorkshops]]></category>
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		<description><![CDATA[Roger Ballen, aus: Platteland, 1994
Roger Ballen ist bekanntgeworden mit seiner Arbeit &#8220;Platteland&#8221; (1994) in der er in dokumentarischem Stil, aber mit einer überaus eigenen Bildsprache von der weißen Unterschicht Südafrikas erzählt.
Das Faszinierende an diesen Bildern ist die rätselhafte Hilflosigkeit, die im Zuschauer beim Betrachten entsteht. Man ist peinlich berührt von soviel Offenheit, aber auch soviel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/04/bigPhoto_024.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4784" title="bigPhoto_024" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/04/bigPhoto_024.jpg" alt="bigPhoto_024" width="480" height="478" /></a>Roger Ballen, <em>aus: Platteland</em>, 1994</p>
<p><a title="ballen" href="http://www.rogerballen.com/" target="_blank">Roger Ballen</a> ist bekanntgeworden mit seiner Arbeit &#8220;Platteland&#8221; (1994) in der er in dokumentarischem Stil, aber mit einer überaus eigenen Bildsprache von der weißen Unterschicht Südafrikas erzählt.<br />
Das Faszinierende an diesen Bildern ist die rätselhafte Hilflosigkeit, die im Zuschauer beim Betrachten entsteht. Man ist peinlich berührt von soviel Offenheit, aber auch soviel Verletzlichkeit in den Gesichtern und gleichzeitig ist man abgestoßen von soviel Zurschaustellung des eigenen inneren Elends. Diesen Bildern ist ein so hohes Maß an Intensität innewohnend, dass diese Bilder bei mir im Kopf kleben blieben, seitdem ich sie vor ungefähr 10 Jahren das erste Mal gesehen habe.<span id="more-4783"></span><a href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/04/twirling-wires-20013.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4791" title="twirling-wires-2001" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/04/twirling-wires-20013.jpg" alt="twirling-wires-2001" width="480" height="480" /></a>Roger Ballen, <em>Twirling Wires</em>, aus: Shadow Chamber, 2005</p>
<p>Ballen ist seitdem diesen Weg so konsequent weitergegangen, dass er seine Bilder nicht mehr draußen sucht, sondern sie in Räumen baut, denen eine verottete Zeitlosigkeit eigen ist, die sich auch in seinen Stilleben und seinen Modellen wieder findet. Er fotografiert Reisen in das dunkle Innere des Menschen: Diane Arbus trifft sich mit David Lynch und Jan Švankmajer zum Tee.</p>
<p>Roger Ballen hat eine sehr informative und umfangreiche <a title="ballen" href="http://www.rogerballen.com/" target="_blank">Website</a> und ist in diesem Sommer Dozent an der <a title="issp" href="http://www.issp.lv/en/2010/issp-programme/" target="_blank">&#8220;International Summer School of Photography 2010&#8243;</a> in Ludza, Lettland, die vom 31. Juli bis zum 08. August diesen Jahres stattfindet und in diesem Blog schon <a title="issp" href="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/2010/04/13/issp-summer-workshops-preview/" target="_blank">Erwähnung</a> fand. (GG)</p>
]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">bigPhoto_024</media:title>
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			<media:title type="html">twirling-wires-2001</media:title>
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		<title>The Bigger Picture</title>
		<link>http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/2010/02/03/the-bigger-picture/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 05:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: Unbekannter Photograph, Samuel P. Langley, 1834–1906, third Secretary of the Smithsonian Institution (1887–1906), observing birds in flight from the roof of the Arts and Industries Building, c. 1901–02, (Smithsonian Institution Archives)
Heute mal ein paar Links zu Blogs, denen ich kürzlich begegnet bin und die zum Teil ganz spannende Lektüre liefern: The Bigger Picture (Smithsonian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4136" title="smithonian_mah-21444" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2010/01/smithonian_mah-214441.jpg" alt="smithonian_mah-21444" width="480" height="381" />Photo: Unbekannter Photograph,<em> Samuel P. Langley, 1834–1906, third Secretary of the Smithsonian Institution (1887–1906), observing birds in flight from the roof of the Arts and Industries Building, c. 1901–02</em>, (Smithsonian Institution Archives)</p>
<p>Heute mal ein paar Links zu Blogs, denen ich kürzlich begegnet bin und die zum Teil ganz spannende Lektüre liefern: <em><a href="http://blog.photography.si.edu/" target="_blank">The Bigger Picture</a></em> (Smithsonian Institution), <a href="http://dsheaphoto.net/blog/" target="_blank"><em>Digressions: A Blog</em></a> von  Daniel Shea, einem Photographen aus Chicago und<em> <a href="http://theindependentphotobook.blogspot.com/" target="_blank">The Independent Photo Book</a></em>, ein Blog über Photobücher, zusammengestellt von Jörg Colberg und Mr.s Deane. <em>(KH)</em></p>
]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">smithonian_mah-21444</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Im Wilden Westen (NL)</title>
		<link>http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/2009/05/14/im-wilden-westen-nl/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Books]]></category>
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		<category><![CDATA[Misc]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: Kim Bouvy, aus notopia, london, 2007
Schon seit geraumer Zeit denke ich über einen Post zu Kim Bouvy nach. Allerdings hielt mich die Unübersichtlichkeit der (Netz-)Quellen bisher noch davon ab. Die heutige Eröffnung der Ausstellung Source Material in Rotterdam ist nun der Anlass. Die künstlerischen Universen, die sich auftun, wenn man den Websites von Kim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1357" title="kim_londen004" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2009/05/kim_londen004.jpg" alt="kim_londen004" width="480" height="390" />Photo: Kim Bouvy, aus <em><a href="http://www.kimbouvy.com/?cat=68" target="_blank">notopia</a>, <a href="http://www.kimbouvy.com/?cat=73" target="_blank">london</a></em>, 2007</p>
<p>Schon seit geraumer Zeit denke ich über einen Post zu <a href="http://www.kimbouvy.com/" target="_blank"><strong>Kim Bouvy</strong></a> nach. Allerdings hielt mich die Unübersichtlichkeit der (Netz-)Quellen bisher noch davon ab. Die heutige Eröffnung der Ausstellung <a href="http://www.tentrotterdam.nl/" target="_blank"><em>Source Material</em> </a>in Rotterdam ist nun der Anlass. <img class="alignleft size-full wp-image-1361" title="kim" src="http://www.berlinphotoworkshops.de/newslog/wp-content/uploads/2009/05/kim.jpg" alt="kim" width="480" height="225" />Die künstlerischen Universen, die sich auftun, wenn man den Websites von Kim und den assoziierten <a href="http://www.hetwildeweten.com/site/" target="_blank">Künstlergruppen</a>/-Studios/-<a href="http://www.nestruimte.nl/theothersite/" target="_blank">Projekträumen</a> folgt, wirken ziemlich unendlich – bei überwältigender Präsens des künstlerischen und intellektuellen Contents. Ein wenig erinnert mich das Ganze derweil aber auch an die schönen aber gänzlich unleserlichen Exzesse von Typographie und Grafikdesign zu Beginn der 1990er Jahre – diesmal im Netz. Schön anzusehen, aber eher schwer zugänglich&#8230; Dennoch: die Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Städte (und deren <a href="http://www.kimbouvy.com/?cat=32" target="_blank">Phantome</a>) lohnt allemal eine Exkursion in den Kosmos der niederländischen Künstlerwelten!</p>
<p>Das neue Buch von Kim Bouvy <a href="http://www.episode-publishers.nl/photography/phantom.htm" target="_blank"><strong><em>Phantom City. A Photo Novel</em></strong></a> <span style="text-decoration: line-through;">(<a href="http://www.episode-publishers.nl/" target="_blank">episode publishers</a>) wird am Donnerstag, den 18.06, 2009 um 20.00 Uhr vorgestellt:<br />
<a href="http://www.cbk.rotterdam.nl/tentrotterdam/events-nl.htm" target="_blank">TENT</a>. Rotterdam Center for Visual Arts / Witte de Withstraat 50 / 3012 BR Rotterdam<br />
</span>&#8230; wird nun wohl doch erst später im Jahr erscheinen, da doch wieder unerwartete Probleme aufgetaucht sind. Viel Glück Kim! Hier gibt es noch ein paar Bilder der <a href="http://trendbeheer.com/2009/05/15/opening-source-material-witte-de-with-tent/" target="_blank">Eröffnung bei TENT</a>.<em> (Update am 18.05.2009)</em></p>
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