Alexanderplatz in Köln

2012-05-14

Göran Gnaudschun, Ausstellungsansicht Raum 3, Kunstverein 68elf e.V., Köln, 2012

Der Kunstverein 68elf e.V. zeigt vom 12. bis zum 28. Mai 2012 die Arbeiten „Berlin Alexanderplatz” von Göran Gnaudschun und „Underage” von Ohm Phanphiroj. „Berlin Alexanderplatz” ist zum ersten Mal in größerer Form mit Portraits, situativen Bildern, Interviewfragmenten und Texten zu sehen. Die Arbeit „Underage“ des thailändischen Fotografen Ohm Phanphiroj zeigt Portraits minderjähriger thailändischer Sexarbeiter.

Die Ausstellung ist Teil des “Sommerblut – Festival der Multipolarkultur”, das in Köln zum elften Mal stattfindet.

Lost Kids
68 elf e.V., Mediapark 8A, 50670 Köln
Tel:: 0179-9158271
68elf.wordpress.com
Geöffnet: Fr-So 15 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung

Köln wäre sowieso eine Reise wert, gibt es doch in der Galerie Sabine Schmidt die neue Arbeit von Zoltán Jókay zu sehen!

Vortrag in Offenbach, Workshop in Frankfurt am Main

2012-04-29

Göran Gnaudschun, Kim, März 2012, Berlin Alexanderplatz

Am 04. Mai 2012 wird Göran Gnaudschun über seine nunmehr zwei Jahre währende Arbeit über den Berliner Alexanderplatz sprechen. Er wird Bilder zeigen, die Beweggründe für seine Arbeit erläutern, Hintergründe offenlegen und aus seinen Texten lesen.

Vortrag (linke Schlosskapelle), Freitag, 04.05.2012, Beginn: 19 Uhr
Hochschule für Gestaltung, Schlossstraße 31, 63065 Offenbach/M
www.hfg-offenbach.de

Am Wochenende vom 05. bis 06.Mai.2012 findet dann in Frankfurt am Main im Fotografie Forum Frankfurt der Workshop “Portraitfotografie – Angehaltene Zeit” statt.

Workshop, 05./06. Mai 2012, 10-18 Uhr
Fotografie Forum Frankfurt, Weißfrauenstraße 1, 60311 Frankfurt am Main
www.ffi-frankfurt.de

Martin Kollar bei BerlinSummerWorkshops

2012-04-14

Martin Kollar, aus: “Nothing Special”, Bratislava, 2000

Martin Kollar dürfte den Freunden dokumentarischer Fotografie ein hinreichend bekannter Name sein. Mit seiner Serie Nothing Special in der er Menschen in Mittel- und Osteuropa in für die Umgebungswirklichkeit normalen, in der Bildwirklichkeit aber äußerst absurden Handlungszusammenhängen zeigte, gelang ihm seit 2008 der Sprung zum international bekannten, weltweit geschätzten Dokumentarfotografen mit dezidiert künstlerischem Hintergrund. Twelve Stars von 2009 zeigt das Abseitige im Gewöhnlichen der Büroetagen und die scheinbare Banalität der Verwaltung von Macht. Brüssel, das sind im allgemeinen Bewusstsein Glasfassaden vor Stahlbeton mit wehenden Fahnen davor, aber was bekommt man bei Martin Kollar zu sehen? Provisorien, Menschen in unvorteilhaften Haltungen oder bei Tätigkeiten, deren Sinn uns unzugänglich bleibt. Es gibt immer ein Rätsel und Martin Kollar hat ein Gespür dafür.

Martin Kollar, aus: “European Parliament”, Strasburg, 2007

Martin Kollar, aus: “Army Cooks”, Belgrad, 2008

Sein Humor ist oft leiser, nicht so krachledern schenkelklopfend wie der des anderen Martins: dem Parr. Manchmal, während längerer Betrachtung, scheint es, als würde ein leichter Wind die Ironie über den Bildern wegwehen und eine Melancholie übrig bleiben, die davon kündet, wie fremd wir in dieser Welt bleiben werden. Menschen sind absichtslos in ihre Leben hineingeworfen, folgen den Regeln, die gerade gelten, und was ihnen die Kraft dazu gibt, ist die Ernsthaftigkeit mit der sie ihre Rollen spielen, die ihnen zugeteilt wurden.

Wir freuen uns überaus, dass wir Martin Kollar gewinnen konnten, bei uns vom 16.07.12 bis 21.07.12 den Workshop Any Moment Can Be Something zu geben. Die genaue Worskshopbeschreibung folgt in den nächsten Tagen.

Göran Gnaudschun

Auf nach Lettland!

2012-04-04

Photo: Kai-Olaf Hesse, Riga 2010

Auch wenn wir in diesem Sommer selbst wieder SummerWorkshops anbieten werden (u.a. mit Andreas Weinand und Göran Gnaudschun – weitere sind noch in Vorbereitung), möchten wir auch hinweisen auf die International Summer School of Photography (ISSP) in Lettland. Die Call for Applications sind gerade erschienen, und ich reiche sie direkt weiter. Viel Spass! Continue Reading »

Die Flucht ist wohl gescheitert…

2012-03-30

…jedenfalls ein Entkommen aus der alten BRD. Beängstigend aber auch wunderschön lakonisch beschreibt das Thomas Groß in der Zeit am Beispiel von Kreuzberg.

Titanic-Hype

2012-03-26

Photo: Kai-Olaf Hesse, aus Topography of the Titanic 2003

Jaja, mal wieder geht der Hype um. Am 14. April 1912 sank die Titanic im Nordatlantik. James Cameron meldet sich einmal mehr zu Wort (bzw. zu Bild) und die Medien laufen sich schon mal warm. Belfast selbst hat leider den Ort, an dem die Titanic gebaut wurde – das alte Werftgelände auf Queen’s Island – einem Investor vermacht. Der träumt von einer HafenCity oder einem Dockland á la Potsdamer Platz (in klein), hat ein neues hippes Multimediamuseum gebaut, aber leider die wenigen noch vorhandenen historischen Gebäude gleich nebenan dabei mehr oder weniger ignoriert.

Kai-Olaf Hesse hat 2003 mit Topography of the Titanic eim Buch zum Thema vorgelegt. Es kann beim ex pose verlag Berlin bestellt werden.

Freitag in Dresden

2012-03-12

Photos: Kai-Olaf Hesse, aus 05/09 und 92/05

Ab dem 23. März und bis 12. Mai 2012 zeigt die Dresdner Galerie bautzner69 Arbeiten von Kai-Olaf Hesse unter dem Titel Phasenverschiebung
Die Eröffnung findet am Freitag den 23. März 2012 ab 20 Uhr statt.

Kai Olaf-Hesse ist ein Vertreter der zeitgenössischen Fotografie. Zugleich ist er freischaffender Buchgestalter und lebt seit 2006 in Braunschweig. Sein OEuvre lässt sich am ehesten als sozial-historische oder sozial-dokumentarische Landschaftsfotografie charakterisieren. Dabei ist vor allem die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft moderner Großstädte gemeint. Hesses Bildsprache oszilliert zwischen einem künstlerisch-freien und einem dokumentarischen Ansatz. Dadurch bleibt ausreichend Raum für eigene Entdeckungen.

Eckpunkte der Ausstellung Phasenverschiebung bilden Ausschnitte aus den, 2009 im Berliner ex pose verlag erschienenen Editionen 92/05 und 05/09 von Kai-Olaf Hesse. Die beiden Serien sind in kleinen Gruppen von ein bis drei Bildern zusammengefasst und auf horizontalen Bildachsen assoziativ auf der Wand angeordnet. Durch das Aufgreifen der Prinzipien von Linearität und Gegenüberstellung wird der ursprüngliche Kontext des Fotobuches deutlich. Doch die Wirkung der Aufnahmen ist eine andere. Continue Reading »

Back from Japan // Stuke/Sieber cont.

2012-03-12

Photo: Katja Stuke & Oliver Sieber

Unsere Düseldorfer Kollegen Katja Stuke & Oliver Sieber, die kürzlich einen unserer WinterWorkshops im Berliner Wedding durchgeführt haben, sind mit einer ganzen Reihe von Neuigkeiten am Start in den Frühling:

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Depot_Bilder von Kai-Olaf Hesse

2012-03-06

Photo: Kai-Olaf Hesse, aus Depot_Bilder 2000–2007

Morgen eröffnet die Galerie der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn die Ausstellung Depot_Bilder von Kai-Olaf Hesse. Begleitend gibt es einen Vortrag und einen Studentenworkshop am Donnerstag.

(Fast) in eigener Sache

2012-03-01

Umschlaggestaltung: Kai-Olaf Hesse

Gestern wurde die Ausstellung true stories – Amerikanische Fotografie aus der Sammlung Moderne Kunst in der Münchner Pinakothek der Moderne eröffnet und ist noch bis zum 30.09.2012 zu sehen. Ein kleines who is who: Robert Adams | John Baldessari | Lewis Baltz | Larry Clark | William Eggleston | Lee Friedlander | John Gossage | Dan Graham | Zoe Leonard | Nicholas Nixon | Richard Prince | Martha Rosler | Judith Joy Ross | Ed Ruscha | Stephen Shore | Garry Winogrand

Begleitend zur Ausstellung habe ich gemeinsam mit der Kuratorin Inka Graeve Ingelmann ein Ausstellungsmagazin entwickelt und gestaltet.
Erhältlich über Cedon Museumsshop (bei Redaktionsschluss leider noch nicht auf der Seite gelistet) 48 Seiten, 55 Abb.für 16 Euro.

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