Martin Gerner im Atelier für Photographie

2015-08-30

Martin GernerMartin Gerner, „Waffe hinterm Tor” aus: Finding Afghanistan

Die Aktivitäten im Atelier für Fotografie gewinnen an Intensität. Jörg Steinbach stellt in den Räumen, in denen auch die BerlinPhotoWorkshops stattfinden, ganz schön was auf die Beine! Aber lesen Sie selbst aus der Ankündigung, die ich hier einfach C&P-mäßig übernommen habe:

Der Krieg am Hindukusch – das sind überwiegend Erzählungen über deutsche und ausländische Soldaten und ihre Schicksale. Weitgehend unbekannt sind Alltag und Lebenswirklichkeiten der Menschen vor Ort, ihre Anstrengungen und Versuche trotz des Konfliktes Fortschritt und Bleibendes zu hinterlassen, das Glück im Unglück zu finden.
Der Fotojournalist, freie ARD-Korrespondent und Dokumentar-Autor Martin Gerner hat Afghanistan seit 2001 intensiv bereist und vor Ort immer wieder ohne die Beschränkungen militärischer embeds gearbeitet. Seine Begegnungen mit Menschen in Kabul und in den afghanischen Städten stehen im Zentrum der Ausstellung Finding Afghanistan. Kriegsalltag zwischen Traum und Trauma, Sehnsucht und Gewalt.

„Modernes Leben mit unabhängigen Vorzeichen unter den Bedingungen Afghanistans bedeutet immer auch eine Kampfansage an Taliban und gewendete warlords“, so Martin Gerner. „Für die junge Generation geht es um den Wunsch nach Fortkommen und persönlicher Entwicklung trotz endemischer Gewalt. Es gibt ein enormes Potenzial und die Vorstellung teilzuhaben an der globalen Welt. Den Wunsch nach einem Dialog auf Augenhöhe – all das begegnet mir bei meiner Arbeit immer wieder“.

Am Sonntag, 6. September 2015, 18h, gibt es zusätzlich eine Begegnung mit bebilderten Eindrücken und Martin Gerner zum Thema Afghanistan.

Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17h und nach Vereinbarung

Atelier für Photographie
Christburger Strasse 18
10405 Berlin
Tel: 0173 9524982
Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17h und nach Vereinbarung

www.photographieberlin.de
www.generation-kunduz.com

Kopfkino ohne Handlung

2015-08-28

#29

Monika Müller-Schauenburg, Tronçon d´une voie ferrée – Wegstrecke, #29

Monika Müller-Schauenburg schaut viel aus dem Fenster. Besser als Fernsehen. Gut, dass viel passiert, die Landschaft zieht nämlich vorbei und erzeugt im Kopf einen eigenen Film. Ich selbst werde immer ganz leer davon. Angenehm. Monikas Bilder setzen nicht auf Attraktion oder das gewaltige Bild. Mehr auf das stille Sehen auf ein stilles Bild. Auch angenehm. Landschaft wie ein Fluss. Der Weg von Tübingen nach Berlin ist weit, Zeit für viele Bilder: im Kopf und in der Kamera. Manchmal gibt es Konstellationen, die wie sorgfältig komponiert wirken, König Zufall macht Geschenke. Die kreative Arbeit beginnt dann in der Auswahl. Es ist das Flüchtige, das Nichtgreifbare, das sich in ein Bild formt.

GG

BS-B-BS

Monika Müller-Schauenburg, Tronçon d´une voie ferrée – Wegstrecke, #21

Art-Road-Way Kunstschule am Schönbuch
Raiffeisenstrasse 1
3
72119 Ammerbuch-Breitenholz

Eröffnung: 06. Sept. 2015, 14.00 – 17.30

Dauer der Ausstellung: 07. – 28. Sept. 2015

www.art-road-way.de Continue Reading »

Hinter den Bildern 7. Staffel

2015-08-21

Workshop "Was Du siehst. 2015"Göran Gnaudschun, Stena-Line, 2015

Die halbjährliche Workshopstaffel Hinter den Bildern geht in die siebente Runde. Dank an alle, die bisher bei mir waren! Im kommenden Turnus gibt es aus Zeitgründen ausnahmsweise nur zwei Termine:

17./18. Oktober 2015
09./10. Januar 2016

Die Workshops sind gut gebucht und finden ohne Wenn und Aber statt. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

GG

 

Ginostra – Buchpräsentation bei 25books

2015-08-19

0728 001

Am Freitag, den 21. August um 19 Uhr wird Benedetta Großrubatschers wunderschönes Buch Ginostra bei  25books vorgestellt. Natürlich werden auch Bilder an der Wand hängen, natürlich wird Benedetta da sein und Bücher signieren und natürlich seid Ihr herzlich eingeladen!

21. August 2015   19 Uhr
25books
Brunnenstraße 152
10115 Berlin

Was Du siehst. Abschlussausstellung. 25. Juli 2015.19 Uhr

2015-07-23

_DSC4696Peter Czikowski, Berlin, 2015

Zu der Abschlussausstellung zum Workshop „Was Du siehst.“ laden wir herzlich alle Interessierte in die Christburger Straße 18, 10405 Berlin ein.

Zu sehen sind Arbeiten von Angela Oswald, Anja Müller, Marrigje de Maar, Nastassja Nefjodov, Peter Czikowski, Peter Hadorn und Willy Generotzky.

25. Juli 2015

Ab 19 Uhr

BerlinPhotoWorkshops
Atelier für Fotografie
Christburger Str. 18
10405 Berlin

Die auszustellenden Arbeiten entstehen gerade, davon zeigen wir hier außer dem Opener von Peter Czikowski ertsmal nocht nichts, aber es gibt ein paar schöne Resultate der Aufwärmübung Planquadrat. Continue Reading »

Villa-Massimo-Stipendium an Göran Gnaudschun

2015-07-23

Ein Jahr Rom. Wird großartig. Ich freu‘ mich drauf.

Mitstipendiaten sind:

Nekazet Ekici, Berlin (Bildende Kunst), Heike Geißler, Leipzig (Literatur), Göran Gnaudschun, Potsdam (Bildende Kunst), Torsten Herrmann, Berlin (Musik), Nina Jäckle, München (Literatur), Anna Kubelik, Berlin (Architektur), Hartmut Lange, Berlin (Literatur), Daniel Roth, Schramberg (Bildende Kunst), Lisa Streich, Köln (Musik)

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2015/07/2015-07-22-bkm-rom-preis.html?nn=402566

Weil es schon so ewig lange her ist, dass ich das letzte Mal in Rom war, gibt es leider kein Bild dazu.

GG

…wird endlich gut!

2015-07-06

IMG_0374_480px_blogBenedetta kenne ich jetzt schon seit vielen Jahren. Eigentlich schon aus Zeiten, als ich noch an Arno Fischers FAS in der berliner Mauerstraße Seminare gegeben habe. Ziemlich lange also. Jetzt endlich ist es (fast) soweit: letzten Donnerstag wurde in der bookfactory Benedetta Großrubatschers erstes Buch, Ginostra gedruckt! Nun muss es noch zum Buchbinder, dann ist es bei Peperoni Books in Berlin erhältlich.
Ein wundervoller, farbenprächtiger und sehr intimer Essay über Ginostra; ein kleiner Ort auf Stromboli, an dem Benedettas Mutter lebt…

Benedetta Großrubatscher: Ginostra
Fotografien von Benedetta Großrubatscher, Text von Giuseppe Galanzino
76 Seiten Schweizer Broschur mit farbigen Transparentbögen; it/dt/engl
Eine Gemeinschaftsproduktion von ex pose verlag und Peperoni Books 2015
ISBN 978 3 941825 79 6 IMG_0380_480px_blog

Einen Schritt weiter gerückt in der Herstellungskette ist auch mein neues Buch Nachlass. Denn auch der Umschlag (Abb.) ist schon fertig.
Eine fast fiktive Erzählung, die gänzlich aus einem gefundenen Familiennachlass zusammengestellt ist. Dessen Bildwelten umspannen drei Generationen und sind mehrere Umzugskartons schwer; sie finden nun, nach monatelangem Edit, eine Form in diesem kleinen Buch mit einem Text von Göran Gnaudschun.

Kai-Olaf Hesse: Nachlass.
Fotografien von Kai-Olaf Hesse, Text von Göran Gnaudschun
88 Seiten Festeinband mit englischsprachigem Beileger
Peperoni Books 2015
ISBN 978 3 941825 84 0

Sommer in Dresden

2015-06-24

Aus: Dresden suite; Berlin, 2013Photo: Kai-Olaf Hesse, aus: Dresden suite 2012

Bei der diesjährigen, 18. dresdner Sommerakadiemie für bildende Kunst vom 27.07. bis 07.08.2015 des riesa efau gibt es unter anderem noch Plätze im Workshop von Kai-Olaf Hesse unter dem schönen Titel Schnittstellen. Nähere Infos gibt es hier.

Anmeldeschluss: Sonnabend, 20. Juni 2015

2015-06-18

Longe - 44LeningradGöran Gnaudschun, o.T., #18, aus „Longe – 44 Leningrad“, 1994-1996

Ladies und Gentlemen, die Anmeldefrist für den Workshop „Was Du siehst.“ von mir geht nur noch bis zum 20. Juni 2015! Unentschlossene Interessenten (was für eine hübsche Wortkombination, man müsste eine Band gründen!) sollten sich es schnell überlegen!
http://berlinphotoworkshops.de/workshop…/was-du-siehst-2015/
Oben stehendes Bild ist übrigens 1994 in Riesa nach einem Konzert entstanden. Es ist aus meiner ersten wirklich ernstzunehmenden Arbeit „Longe – 44 Leningrad“. Das Armdrücken ging nach einigen Minuten unentschieden aus.

GG

Red Road

2015-06-17

Red_road

In den Räumen von BerlinPhotoWorkshops organisiert Jörg Steinbach nicht nur Ausstellungen, es gibt auch Filmabende, die immer im weiteren Sinne auch mit Fotografie zu tun haben.
So wird am Mittwoch, dem 24.06. um 20h im Rahmen der Ausstellung von Andreas Tschersich der Film Red Road (OmU) gezeigt.

Red Road ist das Spielfilmdebüt der britischen Regisseurin Andrea Arnold. Er handelt von einer Beamtin, die in einer umfassenden Überwachungszentrale
arbeitet und ihre Position plötzlich in eigenem Interesse missbraucht.
Der Film ist der erste in der sogenannten „Advance Party“. Eine Trilogie von Filmen, die alle eine Liste von bestimmten Anforderungen zu erfüllen haben:
Z.B. alle Geschichten sollen in Schottland spielen, mit denselben Charakteren und Schauspielern.
Das Konzept wurde erdacht von unter anderem Lars von Trier und Lone Scherfig.
Er führt uns sehr deutlich vor Augen, was es bedeutet, ständig und überall überwacht zu werden.
Dieses Thema ist in der heutigen Zeit nur allzu aktuell.

Atelier für Photographie
Christburger Str.18
10405 Berlin
Tel.: 0173 9524982
www.photographieberlin.de

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